Datendienst Discharge Confirmation


Durch die Implementierung des Datendienstes Discharge Confirmation können Sie direkt nach dem Abladen eines Containers automatisch von Ihrem hauseigenen System aus bei der Zollbehörde die Voranmeldung bestätigen oder die anschließende Zollerklärung abgeben.

Häufig gestellte Fragen

Funktionalitäten

Welcher Unterschied besteht zu Cargo Information, dort wird doch auch eine Löschbestätigung geschickt?

Das stimmt. Cargo Information enthält noch mehr Daten und hat den Nachteil, dass nur ein einzige Kunde mit einem Container verknüpft werden kann. Datendienste sind für mehrere Kunden in der Kette bestimmt und können pro Container mit einer unendlichen Zahl von Kunden verknüpft werden.

Welcher Unterschied besteht zum vorhandenen Dienst Discharge Confirmation Report?

Discharge Confirmation Report ist ein Teil des umfassenderen Dienstes „Cargo Information“. Der Datendienst Discharge Confirmation ist ein für sich selbst stehender (API-)Dienst, der an das hauseigene Computersystem des Kunden gekoppelt werden kann, sodass Anschlussaktionen automatisiert ausgelöst werden können, sobald ein Container am Kai gelöscht wurde.

Muss man als Kunde im PCS registriert sein, um den Dienst in Anspruch nehmen zu können?

Ja, ein Kunde eines Datendienstes muss ein Kunde von Portbase sein und im PCS registriert werden, sodass ein System-User erstellt werden kann.

Wie wird abgerechnet?

Monatlich wird eine Sammelrechnung für die tatsächliche Nutzung und das Abo des Datendienstes geschickt. Diese Rechnung ist unabhängig von der regulären monatlichen Vorschussrechnung für Portbase. Die Rechnung umfasst die Kosten für das monatliche Abonnement und die Anzahl der Löschbestätigung, die von dem Kunden im vergangenen Monat empfangen wurden (Nutzungskosten + Kickback-Gebühr).

Kann der Kunde die Löschbestätigung auch auf einer Internetseite einsehen?

Nein, der Datendienst Discharge Confirmation wird nur über eine API-Verknüpfung angeboten. Dies sorgt dafür, dass die „Bereitstellung“ der Erklärung automatisch stattfinden kann, ohne dass dafür eine Aktion erforderlich ist. Die Löschbestätigung kann als „automatischer“ Trigger für den Bereitstellungsbericht genutzt werden. Portbase liefert diesen Dienst über eine API, die eine Verknüpfung mit dem hauseigenen System des Kunden ermöglicht.

Welchen Schlüssel muss der Kunde anliefern, um eine Löschbestätigung für einen speziellen Container anzufordern? Mit anderen Worten: Wie kann ein Kunde eine Löschbestätigungsbenachrichtigung für einen speziellen Container „abonnieren“?

Der Kunde muss über eine Containernummer + Bill-of-Lading-Nummer (B/L-Nummer) oder eine Containernummer + Call Reference Number (CRN) verfügen. Die CRN ist eine individuelle Besuchsnummer eines Schiffs im Hafen. Beide Kombinationen sind für die Anfrage einer Löschbestätigung gültig. Sobald der Container auf einem Terminal gelöscht wird, wird die Löschbestätigung automatisch versendet. Außerdem wird eine URL benötigt, an die die Löschbestätigung geschickt werden kann. Während des Anschlussprozesses wird diese URL verwendet, um mit der IT-Abteilung bzw. dem Softwarelieferanten des Kunden eine API-Verknüpfung zu realisieren. Die API-Verknüpfung ermöglicht den automatischen Empfang und die automatische Anforderung von Löschbestätigungen.

Prozess-Fortschritt

Wie lange nach Löschen eines Containers kann der Kunde noch eine Löschbestätigung anfordern?

Bis 30 Tage nach Löschen des Containers. Danach wird keine Löschbestätigung mehr geschickt (nach zwei Monaten erhält der Kunde einen Abschlussbericht).

Ich habe mit einer korrekten CRN + Containernummer eine Löschbestätigung angefordert und der Container wurde inzwischen gelöscht. Wie kommt es, dass ich keine Löschbestätigung erhalten habe?

Eine mögliche Ursache könnte sein, dass das Terminal eine falsche CRN oder Containernummer rückmeldet, nachdem der Container gelöscht wurde. Wenn dies der Fall ist, kann keine Verbindung zur ursprünglichen Anfrage hergestellt werden. Diesbezüglich sind wir von der korrekten Dateneingabe der Terminals abhängig.

Was passiert, wenn der Kunde einen Fehler bei der Anfrage macht, z.B. eine falsche CRN oder Containernummer eingibt?

Bei Eingabe einer CRN wird geprüft, ob sie formal korrekt ist (u.a. hinsichtlich Länge und Vorhandensein eines Hafencodes). Wenn auf Basis der formalen Kriterien eine falsche CRN eingegeben wird, bekommt der Kunde eine Benachrichtigung und es werden keine Kosten berechnet. Es wird in der Software (noch) nicht geprüft, ob die Containernummer tatsächlich existiert; wenn also aus Versehen eine falsche Nummer eingegeben wird und dadurch keine Löschbestätigung verschickt wird, bekommt der Kunde nach 2 Monaten die Mitteilung, dass die Anfrage nicht bearbeitet werden kann.

Was passiert, wenn der Dienst infolge einer Störung außer Betrieb ist und die Löschbestätigung deshalb nicht verschickt werden kann?

  • Der Kunde bekommt innerhalb von 15 Minuten per E-Mail eine Störungsmeldung und Portbase wird versuchen den Dienst schnellstmöglich wieder zur Verfügung zu stellen.
  • Es gibt eine Backup-Prozedur.

Wie lange dauert es, bis der Kunde eine Löschbestätigung erhält nachdem der Container gelöscht wurde?

Sobald das Terminal eine Meldung verschickt, dass der Container gelöscht ist, schickt Portbase diese Löschbestätigung in Echtzeit an den Antragsteller.

Nach welcher Zeit verliert die Anfrage nach einer Löschbestätigung ihre Gültigkeit?

Wenn nach zwei Monaten keine Löschbestätigung geschickt werden kann, erhält der Kunde einen Abschlussbericht (es werden jedoch Transaktionskosten berechnet).

Was passiert, wenn eine Löschbestätigung nicht geschickt werden kann, weil der Container während des Schiffsbesuchs im Hafen nicht gelöscht wurde?

Es wird immer eine Nachricht geschickt, auch wenn ein Container nicht gelöscht wurde. In diesem Fall wird 2 Monate nach der Anfrage ein sogenannter Abschlussbericht geschickt. Für jede Anfrage, unabhängig davon, ob eine Löschbestätigung geschickt wurde oder nicht, werden Transaktionsgebühren von 0,18 Euro berechnet. Das hängt damit zusammen, dass Portbase durch die Bearbeitung und Verknüpfung der Anfrage immer (Infrastruktur-)Kosten entstehen. In diesem Fall wird natürlich keine Kickback-Gebühr zugunsten des Dateneigentümers vom Kunden erhoben.

Was passiert, wenn eine Anfrage eingeht, nachdem der Container schon gelöscht wurde?

Dann wird die Löschbestätigung sofort verschickt. Dies ist zurzeit bis 30 Tage nach dem tatsächlichen Löschen des Containers möglich.

Ab wann kann eine Löschbestätigung angefordert werden?

Sobald die B/L- und Containernummer bzw. CRN und Containernummer beim Kunden bekannt sind.

Sonstige

Gibt es eine Höchstzahl an Anfragen pro Kunde?

Nein.

Wer ist der Dateneigentümer?

Derjenige, der die Daten ursprünglich in das PCS eingegeben hat (im Fall der Löschbestätigung ist dies ein Terminal).

Was ist eine Kickback-Gebühr?

Eine Vergütung für den Dateneigentümer, für das Zurverfügungstellen der Daten.

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